Unsere Angebote zur Suchtprävention finden immer außerhalb der Schule und ohne Lehrer statt. Zielgruppe sind Schüler ab Klassenstufe 8. Es wird sowohl im Groß- als auch im Kleingruppensetting mit verschiedenen interaktiven sozial- und erlebnispädagogischen Methoden gearbeitet. Ein Präventionstag umfasst (je nach Absprache und gewünschten Inhalten) zwischen 5 - 8 Stunden. Über ein Vorgespräch mit den jeweiligen Klassenlehrern werden aktuelle Themen der Klasse und erwünschte Schwerpunkte erfragt.

Zu unserem Grundkonzept gehören folgende Inhalte:

  • Vermittlung von Wissen über Suchtentwicklung
    • Ursachen von Suchtentstehung, süchtigen Verhaltensweisen und deren physische, psychische und soziale Konsequenzen
    • Bedeutung von Genuss, Konsum und Missbrauch bei der Entwicklung süchtiger Verhaltensweisen
    • Bedeutung von Schutz- und Risikofaktoren
  • Reflektion eigener Konsumgewohnheiten sowie eigener Schutz- und Risikofaktoren
  • Entwicklung einer eigenen kritischen Haltung zum Suchtmittelkonsum
  • Förderung sozialer Kompetenzen wie Umgang mit Gruppendruck, Risikokompetenz, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit,
  • Entdeckung eigener Ressourcen


ClearMind

Alternativ können sich Schulen für das multimodale Präventionsprojekt ClearMind entscheiden. Das Angebot richtet sich an Schüler/-innen ab Klassenstufe 8.
Ein Expertenteam - bestehend aus Vertretern der Selbsthilfe, Streetworkern und dem teenex e.V. - führt das Projekt an drei möglichst aufeinanderfolgenden Tagen durch, wobei ein Modul 3 Stunden umfasst. Die Experten ergänzen sich innerhalb ihrer Kompetenzen und bringen ihre jeweilige Authentizität ein. Entwickelt und fachlich begleitet wird das Projekt vom Arbeitskreis Suchtprävention des Bezirkes Pankow.
Zielstellung ist die Vermittlung von Informationen zum Thema Sucht, Anregung zur Selbstreflektion und Auseinandersetzung mit den eigenen Sozial- und Risikokompetenzen.

Das Projekt orientiert sich an einer interaktiven Lernmethode, die sowohl im Klassenverband als auch in Kleingruppen realisiert wird. Dazu nutzen die Referenten unterschiedliche pädagogische Arbeitsansätze, wie u.a. Wissensquiz, Suchtsack, Suchttreppe, Rollenspiele u.ä.. Die Zielerreichung wird anhand eines Fragebogens ausgewertet.
Nach dem Abschluss des Projektes wird eine Elternversammlung angeboten, ebenso ist eine Nachbesprechung mit dem Klassenlehrer und ggf. dem Schulsozialarbeiter erwünscht.